Wann sich Individualsoftware lohnt
Die typischen Anzeichen: Daten werden an drei Stellen von Hand erfasst, Excel-Listen wandern per E-Mail hin und her, und niemand weiß, welche Version gilt. Oder ein Standardprogramm deckt achtzig Prozent ab — und die restlichen zwanzig kosten jeden Tag Zeit.
Nicht jedes Problem braucht eigene Software. Oft genügt es, ein vorhandenes Programm richtig einzurichten oder zwei Systeme über eine Schnittstelle zu verbinden. Deshalb prüfen wir zuerst, ob es eine fertige Lösung gibt, und raten zu Individualsoftware nur, wenn sie sich für Sie rechnet. Diese Prüfung ist Teil unserer IT-Beratung.
Was wir entwickeln
- Webanwendungen und Kundenportale: im Browser, ohne Installation, auf jedem Gerät nutzbar.
- Interne Werkzeuge: Auftragsverwaltung, Einsatzplanung, Lager, Zeiterfassung, Prüfprotokolle.
- Schnittstellen: Anbindung von Warenwirtschaft, Onlineshop, Buchhaltung und DATEV-Export, damit Daten nur einmal erfasst werden.
- Prozessautomatisierung: wiederkehrende Abläufe wie Datenimporte, Berichte, Erinnerungen und Benachrichtigungen laufen von selbst.
- Websites und Onlineshops: schnell, suchmaschinenfreundlich, mit Redaktionssystem zur eigenen Pflege.
- Anpassung bestehender Software: Erweiterungen, Fehlerbehebung und Modernisierung, auch bei Programmen, die wir nicht selbst geschrieben haben.
Eigene Software im täglichen Einsatz: Faktigo
Wir entwickeln nicht nur für Kunden. Mit Faktigo betreiben wir eine eigene Rechnungs- und ERP-Software für Selbstständige und kleine Unternehmen — mit E-Rechnung im Format XRechnung und ZUGFeRD, GoBD-gerechter Archivierung und DATEV-Export.
Die Anforderungen, die wir dort täglich erfüllen — Datensicherheit, Rechtskonformität, Wartbarkeit über Jahre —, gelten genauso für die Software, die wir für Sie bauen. Faktigo vertreiben wir auch direkt; wer mehr braucht, bekommt es angepasst oder an bestehende Systeme angebunden.
Technik, auf die Sie sich verlassen können
- Verbreitete, gut gepflegte Technologien wie TypeScript, Angular, Node.js und etablierte Datenbanken — keine Nischenlösung, für die in fünf Jahren niemand mehr Entwickler findet.
- Betrieb auf Servern in der EU, auf Wunsch in Deutschland oder in Ihrer eigenen Umgebung.
- Automatisierte Tests, Versionsverwaltung und Dokumentation als Standard.
- Klare vertragliche Regelung zu Quellcode und Nutzungsrechten, bevor die erste Zeile geschrieben wird.
Ablauf eines Softwareprojekts
- Anforderungsgespräch: Welcher Ablauf soll besser werden, wer arbeitet damit, was muss angebunden werden?
- Konzept und Angebot: Umfang, Zeitplan und Kosten schriftlich, oft mit einer kleinen ersten Version als Einstieg.
- Umsetzung in kurzen Schritten: Sie sehen regelmäßig Zwischenstände und können früh gegensteuern.
- Einführung: Datenübernahme und Schulung Ihres Teams.
- Betrieb und Weiterentwicklung: Updates, Sicherheitspflege und neue Funktionen, wenn Ihr Betrieb wächst.
Häufige Fragen
Was kostet Individualsoftware?
Das hängt vom Umfang ab. Nach dem Anforderungsgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Häufig starten wir mit einer schlanken ersten Version, die den wichtigsten Ablauf abdeckt, und erweitern sie danach Schritt für Schritt.
Wem gehört die entwickelte Software?
Das regeln wir vor Projektbeginn im Vertrag — einschließlich Quellcode, Nutzungsrechten und dem Vorgehen, falls Sie die Software später selbst oder mit einem anderen Dienstleister weiterentwickeln wollen.
Können Sie bestehende Software übernehmen und weiterentwickeln?
Ja, sofern Quellcode und Zugänge vorliegen. Wir verschaffen uns zuerst einen Überblick über Zustand und Risiken und sagen Ihnen offen, ob sich die Weiterentwicklung lohnt oder ein Neuaufbau günstiger ist.
Arbeiten Sie auch für Unternehmen außerhalb Hessens?
Ja. Softwareprojekte laufen bei uns vollständig remote — mit Videocalls, gemeinsamen Testumgebungen und regelmäßigen Zwischenständen. Der Standort Ihres Unternehmens spielt keine Rolle.